Archive for Laufschnecke

Fix und fertig

Meine Fresse, dass es nicht leicht werden würde, habe ich ja immer gewusst, aber dass man sich Geschwindigkeit so dermaßen hart erarbeiten muss… Ich bin geschafft, liebe Leser. Heute ging es ans Eingemachte: Intervalltraining zum Zwecke der Temposteigerung. Doch bevor ich überhaupt loslegen konnte, musste ich nach 20 Metern gleich wieder umkehren, weil mich ein menschliches Bedürfnis überkam. Mit was man sich alles auseinander setzen mus…

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21. Bingo!

Heute gibt es was zu feiern, liebe Leser. Ich habe endlich die magische Einheit Nr. 21 absolviert und dabei einen neuen Rekord aufgestellt! Stolze 2,5 Stunden war ich unterwegs, und irgendwie war heute alles besser: ruhiger Atem, weniger Ziehen in den Gliedmaßen, das auch erst später auftrat, weniger Durst und Hunger, kein Wind und ein paar Grad mehr. Außerdem bin ich jetzt, ein paar Stunden nach der Rückkehr, auch nicht  so im Sack wie letzte Woche.

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Zum Gähnen

Es war wieder eine dieser Wochen: Am Montag gönnte ich meinen am Sonntag so lang geschundenen Gließmaßen eine Auszeit - es hat überall ganz schön gezogen und geächzt im Gebälk. Dienstag: Singen, Mittwoch: bei Freunden eingeladen und Donnerstag: Rusconi Trio im Jazzclub. Eigentlich eine schöne Woche, aber leider wieder keine Zeit für den Spocht. Als ich am Freitag von der Arbeit kam, hatte meine Entschlossenheit, mich zu bewegen, schon wieder einen massiven Erosionsprozess durchgemacht: die Augen klein, die Klappe groß - weit aufgerissen vom Gähnen. Und dann das Sauwetter! Aber mich plagte auch ein schlechtes Gewissen in Folge etwas zu ausgiebig probierten Backwerks im Laufe des Bürotages, wie das immer so geht, wenn jemand Geburtstag hat… Langer Rede, kurzer Sinn: Ich raffte mich tatsächlich noch auf, um mich im Studio auf den Crosstrainer zu schwingen. Dummerweise vergaß ich Musik und Kopfhörer zu Hause!

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Besessen oder bekloppt?

Während ich bekanntlich noch immer mit meiner Teilnahme am 10,9 km langen Bamberger Weltkulturerbelauf hadere - also mit der Tatsache, dass ich davor ziemlichen Schiss habe und höchst unsicher bin, ob ich das schaffen kann - überlegte ich bei meiner letzten Trainingseinheit, wie ich meinen aktuellen Fitnessstatus über den Wettkampf hinaus retten kann, anstatt mich gleich nach dem 3. Mai hemmungslos einem lethargischen Faulfieber hinzugeben. Da sich die Aussicht auf den zu bewältigenden 10,9-km-Lauf (für mich überraschend) als gute Waffe im Kampf gegen meine inneren Schweinehunde erwiesen hat, habe ich letzten Sonntag gar nicht lange gefackelt und mich tatsächlich für den Frankfurter Women’s Run am 18. Juli angemeldet - und zwar für die 8 km, an die ich mich vor drei Jahren trotz Anmeldung nicht herangetraut hatte (ich bin dann immerhin die 5 gelaufen und habe nicht ganz gekniffen). War das nun eine reine Vernunftentscheidung mit Blick auf die Schweinehunde und das Hüftgold oder bin ich am Ende etwa vom Laufvirus infiziert, vom Wettkampffieber befallen, kurzum: angefixt?

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Zugrunde gerichtet vom Grundlagentraining

Heute mache ich es kurz, denn Einheit Nr. 19 war lang.  Ich habe meinen guten Vorsatz wahr gemacht und bin nach angemessener Wartezeit nach dem Frühstück zum Walken aufgebrochen, für alle Eventualitäten ausgestattet mit Handschuhen, Earbags (flauschige, wärmende Überzieher für die Ohren), Wasser und einem Fruchtriegel. Ich habe alles gebraucht! Es hat eine Weile gedauert, bis ich meinen Zielfrequenzbereich - quasi den Betriebspuls - erreicht habe, doch einmal in diesem Bereich angekommen, konnte ich ihn dauerhaft halten. Die Intensität war also geringer als sonst, aber die Dauer… Vorhof zur Hölle!

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Es geht aufwärts

Trotz eines leichten Schlafdefizits und entsprechenden Faulheitsanwandlungen bin ich heute gleich wieder losgezogen: so ein verlängertes Wochenende, dazu noch mit Kaiserwetter, will ja genutzt sein! Kaum hatte ich mit dem Joggen begonnen, überholte mich gleich eine Frau, die deutlich älter, deutlich schneller, aber auch deutlich kleiner als ich war. Das ging ja gut los… Solange ich sie noch im Blick hatte, beobachtete ich triumphierend, dass sie regelmäßig Gehpausen einlegen musste - es gibt noch Gerechtigkeit! Zumindest für kurze Zeit, denn die nächsten Überholer ließen nicht lange auf sich warten. Die Leichtigkeit des Seins war heute auch nicht gerade meine Begleiterin, aber irgendwann hat jemand einen Hebel umgelegt und es - ich! - lief einfach. War das etwa der sagenumwobene Flow oder war ich nur dehydriert?

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