April 20, 2009
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Das ist das stolze Ergebnis der gestern Abend erfolgten Messung mit drei nicht amtlich geprüften Messgeräten und ohne notarielle Aufsicht, aber zwei frisch justierte Tachos und ein GPS können nicht lügen! Mein Liebster und ich sind gestern mit den Rädern meine bisher längste Walkingrunde abgefahren (Einheit Nr. 21), und das Ergebnis versöhnt mich wirklich mit allen negativen Schwingungen der letzten Wochen. Und als ob das nicht schon genug wäre, war ich auch endlich wieder laufen und hatte einfach nur Spaß.
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April 14, 2009
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Das Richtige zu tun, ist gar nicht so leicht, denn ob etwas richtig oder falsch ist, liegt ganz im Auge des Betrachters. Es gibt vermutlich so viele Varianten von richtig wie es Menschen gibt. Aber aus meiner Sicht - und nur um die geht es hier schließlich - habe ich gestern alles richtig gemacht. Seit ich den Entschluss gefasst habe, den 10,9-Kilometer-Kelch an mir vorüber gehen zu lassen, fühle ich mich unendlich erleichtert, geradezu befreit. Eine zentnerschwere Last ist von mir abgefallen und ich kann auch wieder an andere Dinge denken als nur an den in nicht mehr allzu weiter Ferne drohenden Lauf, der mir vermutlich die ganze davor liegende Urlaubswoche versaut hätte.
So ein Wettkampf soll doch einen Reiz darstellen, einen zu neuen Leistungen beflügeln und man sollte ihm freudig aufgeregt entgegen fiebern. Wenn einem hingegen nur der Gedanke daran schon den kalten Angstschweiß auf die Stirn treibt, auf’s Gemüt schlägt und schlaflose Nächte bereitet, könnte man dies eventuell als Zeichen dafür deuten, dass man nicht ganz die richtige Entscheidung gefällt haben könnte - gelinde ausgedrückt. Mit anderen Worten: Ich bin rundum zufrieden mit meiner gestern gefällten Entscheidung und freue mich wieder auf den nächsten Lauf - ganz entspannt und ohne Druck.
April 13, 2009
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Die gute Nachricht ist, dass ich jetzt definitiv weiß, dass mein Fahrradtacho nicht in Ordnung ist. Auf unserer gestrigen Radtour hat er 20 Kilometer und ein paar Zerquetschte gemessen, während wir laut Tacho 1 und GPS knapp 30 gefahren sind. Das heißt, die damals von mir vermessene Laufstrecke ist auf jeden Fall länger.
Die schlechte Nachricht ist, dass mir am Samstag etwas passiert ist, das das wenige Vertrauen in mein sportliches Können in seinen Grundfesten erschüttert hat. Die letzten Reste Hoffnung auf ein Gelingen beim Lauf am 3. Mai haben sich innerhalb einer Stunde in Rauch aufgelöst.
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April 10, 2009
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Man kann einfach sagen, was man will: Ich gehöre definitiv nicht zu den Menschen, die nicht stillsitzen können, immer aktiv sein müssen und von einem ursprünglichen Bewegungstrieb, der noch aus der Zeit der Mammutjagd stammt, zu immer neuen Höchstleistungen angespornt werden. Ich bin vollkommen zufrieden, wenn ich gemütlich auf dem Balkon in der Sonne sitzen, schmökern und ein Käffchen trinken kann. Meine sportlichen Aktivitäten muss ich mir gegen mich selbst hart erkämpfen, und auch wenn ich mitten drin bin, schwebe ich nicht gerade leicht wie eine Feder durch die Landschaft. So wie heute - aber die Hauptsache ist, dass ich den Kampf gegen mich selbst endlich wieder gewonnen habe.
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April 6, 2009
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Für möglich gehalten hätte ich es zwar nicht, aber es ist mir tatsächlich gelungen, einem echten Infekt aus dem Weg zu gehen. Ein Programm aus Meditonsin, Echinacea-Globuli, morgend- und abendlichen Nasenduschen, frühen Schlafenszeiten, Schonung und Erkältungsbädern hat Schlimmeres verhindert, so dass ich nur drei Tage lang leichtes Kratzen im Hals, leichtes Kitzeln in der Nase und brennende Augen hatte. Nachdem ich am Samstag einen längeren Spaziergang leichten Fußes sowie ohne Schweißausbrüche und Schwächeanfälle hinter mich gebracht hatte, wollte ich gestern wieder durchstarten. Allerdings wurde dann aus meinen Laufplänen eine Wanderung, aber hey: Es ist Frühling und ich lebe ja nicht allein auf dieser Welt.
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April 1, 2009
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Tja… Nach dem anstrengenden, aber Stolz und Hoffnung weckenden Tempotraining vor zwei Tagen sah ich mich schon vor meinem geistigen Auge durch die Landschaft düsen und im Idealfall einen ersten kleinen Trainingseffekt genießend. Fakt ist, dass ich frisch einem Erkältungsbad entstiegen bin und schon vor zehn Uhr abends im Bett liege. Mich hat es leider erwischt - wie immer, wenn die ersten schönen Tage angekündigt sind und wenn ich gerade sportlich wieder gut dabei bin. Natürlich ist es auch nicht nur ein Kinderschnupfen, sondern gleich wieder Hals und Nase, ist ja klar. Ich könnte wirklich heulen vor Wut, vor allem, weil ich fast befürchte, dass ich diesen Infekt selbst verschuldet habe, als ich nämlich vorgestern in meinen nassgeschwitzten Sportklamotten erst mal bloggen musste, ich dusselige Kuh. Nach einigem Abwägen habe ich mich heute dagegen entschieden, auch nur locker umher zu traben, denn es ging ein kühler Wind. Ich hoffe, dass ich aus der Nummer noch heraus komme und die Nasenduschen, regelmäßige Meditonsin-Einnahme, Erkältungsbad und frühes Zubettgehen den Kelch noch mal haarscharf an mir vorüber gehen lassen. Ich kann das jetzt wirklich nicht brauchen, verdammt noch mal! Also, wenn hinter diesem Boykott auch ein Schweinehund stehen sollte, dann ziehe ich wirklich den Hut vor diesen Viechern angesichts solch perfider Hinterhältigkeit