“Eat Pray Love” von Elizabeth Gilbert
Ja, dieses Buch ist ein Frauenbuch. Ja, dieses Buch ist esoterisch angehaucht. Nein, es hat mich nicht mit Haut und Haaren gepackt…
Ja, dieses Buch ist ein Frauenbuch. Ja, dieses Buch ist esoterisch angehaucht. Nein, es hat mich nicht mit Haut und Haaren gepackt…
Puh, heute war es aber schwierig… Nachdem ich mich gestern bei hausfraulichen Pflichten total verzettelt hatte, so dass es vor dem Kinobesuch nicht mehr zum Laufen reichte, bin ich heute wieder los. Ich habe den Eindruck, dass der oft beschworene menschliche Bewegungsdrang bei mir nicht besonders ausgeprägt ist. Sobald ich mal eine etwas längere Laufpause mache, schlägt bei mir gleich der Drang zum Nichtstun durch. Lauflust hatte ich heute dennoch, aber die Sportgötter meinten es nicht gut mit mir - ich musste echt beißen.
Nach langer Zeit mal wieder eine Buchkritik. Nicht, dass ich nicht gelesen hätte. Allein am Schreiben lag’s…
“Die Arbeit der Nacht” ist das beklemmendste Buch, das ich je gelesen habe. Ich bin alles andere als eine Kafka-Kennerin, aber ich denke, dass das Attribut “kafkaesk” Thomas Glavinics Roman treffend beschreibt. Vollständig lesen »
Da war er, der eine Titel, der aus der bunten Masse zehntausender Cover
herausragte und mich geradezu ansprang. Populärmusik aus Vittula, was für ein
Buchtitel! Es war September, ein schwüler Spätsommer. Die kleine
Provinzleseratte genoss ein paar Tage in Berlin und musste sich schwer zusammenreißen, um im Kulturkaufhaus Dussmann einem hemmungslosen Kaufrausch zu widerstehen. Aber das Buch musste mit - unbedingt. Wenn jemand Populärmusik statt Pop sagt, verdient dieser Jemand gebührende Beachtung. In Schweden war das Buch 2000 erschienen, hat dort sämtliche Verkaufsrekorde gebrochen, Preise gewonnen und ist inzwischen auch verfilmt worden. Als 2002 die deutsche Version herauskam, schwärmte die Brigitte “Das großartigste Buch des Jahres - und auch noch des letzten und des kommenden Jahres dazu” und auch andere Medien lobten den Roman, der eigentlich mehr eine Episodensammlung ist, überschwänglich… Vollständig lesen »
Nach der Schlappe mit „Palast der Winde“ lechzte ich nach einem kurzweiligen, spannenden Buch und schnappte mir Assassini von Thomas Gifford. Der Zusatz „Der Vatikan-Thriller“ klang viel versprechend. Auch auf mich üben Krimis, in die der Vatikan verwickelt ist, einen besonderen Reiz aus – da befinde ich mich in guter Gesellschaft; man denke nur an den Erfolg von Dan Brown. Mein Freund erklärte mich für unbelehrbar, weil ich schon wieder nach einem Schinken von über 800 Seiten griff… Vollständig lesen »
Ich bin ja eine geduldige und dankbare Leserin. Wenn mich ein Buch nicht gleich fesselt oder nicht auf irgendeine Weise interessiert, gebe ich ihm durchaus eine zweite und auch noch eine dritte Chance. Manchmal halte ich die Zeit für noch nicht gekommen und versuche es ein anderes Mal wieder. Es gibt nur wenige Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe.
Palast der Winde gehört nicht dazu, ich habe es zu Ende gelesen, aber die letzten 300 Seiten waren wirklich eine Qual; ständig habe ich nach der Seitenzahl geschielt. Sie fragen, warum ich nicht einfach aufgehört habe? Nun, ich fand es lächerlich, nach über 800 Seiten aufzugeben und nicht das Ende der Geschichte zu erfahren, obwohl es mich eigentlich nicht besonders interessierte.
Auf dem Klappentext wird der Daily Telegraph zitiert, für den Palast der Winde „eines der epochalen Werke moderner Erzählkunst“ ist. Und eigentlich hat dieser Roman auch alle Zutaten, die eine Geschichte braucht, um den Leser in ihren Bann zu ziehen: einen mutigen, aufrechten Helden, eine schöne Prinzessin, exotische Schauplätze (Indien und Afghanistan), bewegte Zeiten (Ende des 19. Jahrhunderts, als Königin Victoria Kaiserin von Indien wurde) und einen korrekt wiedergegebenen historischen Hintergrund.