Der guten Rihanna mit ihrer metallisch scheppernden Stimme kann man in unserer Welt ja seit Monaten kaum entgehen. Schuld war der Umbrella ella ella ah ah yeah. Mir geht die Dame eben wegen ihrer auffälligen Stimme ziemlich auf die Nerven, aber sei’s drum. Ich muss sie nicht mögen und sie muss nicht jedem gefallen. Was mir hingegen sehr gefällt, ist diese unglaublich gelungene Coverversion ihres Liedes Please don’t stop the music (ich weiß nicht mal, ob das so etwas wie ein Hit war). Dazu muss man zunächst wissen, dass ich keine erklärte Freundin der Coverversion per se bin. Die Coverversion an sich finde ich häufig komplett überflüssig (kein added value auf Business-Denglisch). Aber manchmal gibt es Perlen, die aus dem Original noch mehr herausholen und es in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Das ist dann ein Gewinn und eine echte Bereicherung. So auch diese Version von Please don’t stop the music, dessen Originalversion von Rihanna bestenfalls als Kirmestechno durchgeht:
P. S.: Okay, ich bin voreingenommen. Der junge Mann an der Leadgitarre (der mit dem Hut, haha; nee, ohne Spaß, der auf dem Barhocker) ist mein Bruder. Achtung, family content!
Für möglich gehalten hätte ich es zwar nicht, aber es ist mir tatsächlich gelungen, einem echten Infekt aus dem Weg zu gehen. Ein Programm aus Meditonsin, Echinacea-Globuli, morgend- und abendlichen Nasenduschen, frühen Schlafenszeiten, Schonung und Erkältungsbädern hat Schlimmeres verhindert, so dass ich nur drei Tage lang leichtes Kratzen im Hals, leichtes Kitzeln in der Nase und brennende Augen hatte. Nachdem ich am Samstag einen längeren Spaziergang leichten Fußes sowie ohne Schweißausbrüche und Schwächeanfälle hinter mich gebracht hatte, wollte ich gestern wieder durchstarten. Allerdings wurde dann aus meinen Laufplänen eine Wanderung, aber hey: Es ist Frühling und ich lebe ja nicht allein auf dieser Welt.
Tja… Nach dem anstrengenden, aber Stolz und Hoffnung weckenden Tempotraining vor zwei Tagen sah ich mich schon vor meinem geistigen Auge durch die Landschaft düsen und im Idealfall einen ersten kleinen Trainingseffekt genießend. Fakt ist, dass ich frisch einem Erkältungsbad entstiegen bin und schon vor zehn Uhr abends im Bett liege. Mich hat es leider erwischt - wie immer, wenn die ersten schönen Tage angekündigt sind und wenn ich gerade sportlich wieder gut dabei bin. Natürlich ist es auch nicht nur ein Kinderschnupfen, sondern gleich wieder Hals und Nase, ist ja klar. Ich könnte wirklich heulen vor Wut, vor allem, weil ich fast befürchte, dass ich diesen Infekt selbst verschuldet habe, als ich nämlich vorgestern in meinen nassgeschwitzten Sportklamotten erst mal bloggen musste, ich dusselige Kuh. Nach einigem Abwägen habe ich mich heute dagegen entschieden, auch nur locker umher zu traben, denn es ging ein kühler Wind. Ich hoffe, dass ich aus der Nummer noch heraus komme und die Nasenduschen, regelmäßige Meditonsin-Einnahme, Erkältungsbad und frühes Zubettgehen den Kelch noch mal haarscharf an mir vorüber gehen lassen. Ich kann das jetzt wirklich nicht brauchen, verdammt noch mal! Also, wenn hinter diesem Boykott auch ein Schweinehund stehen sollte, dann ziehe ich wirklich den Hut vor diesen Viechern angesichts solch perfider Hinterhältigkeit