16,8 Kilometer!
Das ist das stolze Ergebnis der gestern Abend erfolgten Messung mit drei nicht amtlich geprüften Messgeräten und ohne notarielle Aufsicht, aber zwei frisch justierte Tachos und ein GPS können nicht lügen! Mein Liebster und ich sind gestern mit den Rädern meine bisher längste Walkingrunde abgefahren (Einheit Nr. 21), und das Ergebnis versöhnt mich wirklich mit allen negativen Schwingungen der letzten Wochen. Und als ob das nicht schon genug wäre, war ich auch endlich wieder laufen und hatte einfach nur Spaß.
Immer mit der Ruhe, easy, easy, war gestern das Motto. Ich wollte mich nur mal wieder bewegen und hätte sogar beinahe meinen Pulsmesser zu Hause gelassen. Wegen einiger kulinarischer und alkoholischer Eskapaden in den letzten Tagen entschied ich mich dagegen: ich wollte unbedingt sehen, wie viele Kalorien ich verbraucht hatte, um mein Gewissen zu beruhigen. Also brach ich auf zum Walken und genoss den strahlenden Sonnenschein, den blauen Himmel mit den hingetupften Wolken, die gestern nur dekorativen Charakter hatten, und freute mich wie ein junger Hund über jedes Blütenblatt. Obendrein musste ich mich richtig anstrengen, um überhaupt in meinen (angenommenen) Grundlagenpulsbereich zu kommen und ihn auch zu halten. Sobald ich mal etwas unaufmerksamer wurde, um mir die Nase zu putzen oder weil meine Gedanken spazieren gegangen sind, fiel er unter 130. Ist das am Ende jetzt der lange ersehnte Trainingseffekt? Das wäre ja eine Ironie des Schicksals, wie bei Paaren, die erst dann schwanger werden, wenn sie sich mit ihrer Kinderlosigkeit abgefunden und eine Katze angeschafft haben…
Bilanz Sonntag, 19. April (Einheit Nr. 25):
- Trainingsdauer: 98 min
- 95 min sauber durchgewalkt (mit einer kleinen Unterbrechung, um einen Stein aus dem Schuh zu entfernen)
- 3 min Auslaufen
- durchschnittlicher Puls: 134
- maximaler Puls: 156
- verbrauchte Kalorien: 814