Archive for April, 2009

16,8 Kilometer!

Das ist das stolze Ergebnis der gestern Abend erfolgten Messung mit drei nicht amtlich geprüften Messgeräten und ohne notarielle Aufsicht, aber zwei frisch justierte Tachos und ein GPS können nicht lügen! Mein Liebster und ich sind gestern mit den Rädern meine bisher längste Walkingrunde abgefahren (Einheit Nr. 21), und das Ergebnis versöhnt mich wirklich mit allen negativen Schwingungen der letzten Wochen. Und als ob das nicht schon genug wäre, war ich auch endlich wieder laufen und hatte einfach nur Spaß.

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Er sagt, sie sagt

Inspiriert vom Kopfschüttel-Blog folgende amüsante Begebenheit, die sich vor einigen Abenden zutrug. Bühnenbild: ein Paar, das an einem lauen Frühlingsabend auf dem Balkon sitzt und Rührei verspeist:

Sie: “Mensch, als ich die Eier verquirlt habe, habe ich noch ein richtig großes Stück Schale entdeckt. Hatte beim Aufschlagen gar nicht bemerkt, dass da etwas mit reingefallen ist.”

Er: “Und, hast Du’s drin gelassen?”

Sie: “Natürlich nicht, was für eine Frage. Habe ich den Kopf nur zum Haare schneiden?”

Kopfschüttel…

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Das Richtige tun

Das Richtige zu tun, ist gar nicht so leicht, denn ob etwas richtig oder falsch ist, liegt ganz im Auge des Betrachters. Es gibt vermutlich so viele Varianten von richtig wie es Menschen gibt. Aber aus meiner Sicht - und nur um die geht es hier schließlich - habe ich gestern alles richtig gemacht. Seit ich den Entschluss gefasst habe, den 10,9-Kilometer-Kelch an mir vorüber gehen zu lassen, fühle ich mich unendlich erleichtert, geradezu befreit. Eine zentnerschwere Last ist von mir abgefallen und ich kann auch wieder an andere Dinge denken als nur an den in nicht mehr allzu weiter Ferne drohenden Lauf, der mir vermutlich die ganze davor liegende Urlaubswoche versaut hätte.

So ein Wettkampf soll doch einen Reiz darstellen, einen zu neuen Leistungen beflügeln und man sollte ihm freudig aufgeregt entgegen fiebern. Wenn einem hingegen nur der Gedanke daran schon den kalten Angstschweiß auf die Stirn treibt, auf’s Gemüt schlägt und schlaflose Nächte bereitet, könnte man dies eventuell als Zeichen dafür deuten, dass man nicht ganz die richtige Entscheidung gefällt haben könnte - gelinde ausgedrückt. Mit anderen Worten: Ich bin rundum zufrieden mit meiner gestern gefällten Entscheidung und freue mich wieder auf den nächsten Lauf - ganz entspannt und ohne Druck.

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Stimmungstief

Die gute Nachricht ist, dass ich jetzt definitiv weiß, dass mein Fahrradtacho nicht in Ordnung ist. Auf unserer gestrigen Radtour hat er 20 Kilometer und ein paar Zerquetschte gemessen, während wir laut Tacho 1 und GPS knapp 30 gefahren sind. Das heißt, die damals von mir vermessene Laufstrecke ist auf jeden Fall länger.

Die schlechte Nachricht ist, dass mir am Samstag etwas passiert ist, das das wenige Vertrauen in mein sportliches Können in seinen Grundfesten erschüttert hat. Die letzten Reste Hoffnung auf ein Gelingen beim Lauf am 3. Mai haben sich innerhalb einer Stunde in Rauch aufgelöst.

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Schnecke is back

Man kann einfach sagen, was man will: Ich gehöre definitiv nicht zu den Menschen, die nicht stillsitzen können, immer aktiv sein müssen und von einem ursprünglichen Bewegungstrieb, der noch  aus der Zeit der Mammutjagd stammt, zu immer neuen Höchstleistungen angespornt werden. Ich bin vollkommen zufrieden, wenn ich gemütlich auf dem Balkon in der Sonne sitzen, schmökern und ein Käffchen trinken kann. Meine sportlichen Aktivitäten muss ich mir gegen mich selbst hart erkämpfen, und auch wenn ich mitten drin bin, schwebe ich nicht gerade leicht wie eine Feder durch die Landschaft. So wie heute - aber die Hauptsache ist, dass ich den Kampf gegen mich selbst endlich wieder gewonnen habe.

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Die Chose mit der Laktose

Seit einiger Zeit weiß ich, dass ich Laktoseintoleranz habe. Ich war mir nicht schlüssig, ob ich froh sein sollte, weil ich endlich wusste, was mit mir los war, oder ob ich weinen sollte, weil die Arzthelferin zu mir sagte: “Wir können den Test hier abbrechen, so hohe Werte haben wir selten.” Trommelwirbel, Tusch, Gong: Sie haben den Hauptgewinn gezogen! Na ja, inzwischen habe ich gelernt, dass man mit LI (so die lässige Insider-Abkürzung in der Szene der Lebens- und Nahrungsmittelunverträglichkeiten) ganz gut leben kann und dass man a) weiß Gott nicht allein damit und b) erst recht kein Mutant ist. Man fragt sich allerdings, wie und warum unser Essen so mutiert ist…

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