Archive for Februar, 2009

Der Kopf spielt nicht mit

Nach dem gestrigen Ruhetag war ich wild entschlossen, heute wieder zu laufen, aber mein Kopf macht mir gerade einen Strich durch die Rechnung: Migräne :-( Mal sehen, wann und wie die Tablette wirkt…

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Nie wieder Freundin!

Am Wochenende habe ich seit langer Zeit mal wieder eine Frauenzeitschrift durchgeblättert, weil sich eine Kollegin extra die Mühe gemacht hatte, sie mir mit der Hauspost zu schicken und ich dachte, das könnte mal wieder ganz kurzweilig sein. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich in einem nicht unerheblichen Maße zur Naivität neige? Kurzweilig - dass ich nicht lache! Bei diesem speziellen Heft handelte es sich um die Freundin. Doch so viel ist sicher: Wer so eine Freundin hat, braucht keine Feindin mehr!

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Raus, raus, raus!

Ich hab’s schon wieder getan! Auch am heutigen Sonntag hatten üble Gedanken, die mein Laufprojekt (oho, jetzt ist es schon ein Projekt, hört, hört!) boykottieren könnten, keine Chance. Diese Blogrubrik eröffnet ungeahnte Möglichkeiten… Um die am Vortag stoisch ertragene Langeweile des Crosstrainers ganz vergessen zu machen, bin ich nicht nur wieder draußen, wo sich die Landschaft verändert, laufen gegangen, sondern habe auch meine Hausstrecke links liegen lassen und einen anderen Weg eingeschlagen. Der Gipfel der Abwechslung!

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Zu Fitness-Kreuze gekrochen

Da habe ich doch gestern extra zeitig Feierabend gemacht, um noch sportlich aktiv zu werden, und was ist? Betriebsstörung bei der hiesigen Straßenbahn, Verspätungen und Bahnausfälle auf allen Linien, Menschenmassen an den Haltestellen, Stop and Go im Schienenverkehr, weil sich eine Bahn an die andere reiht, wie Perlen auf der Schnur. So habe ich über eine Stunde gebraucht, um nach Hause zu kommen… und ärgern. Tja, und dann muss man sich ja mal kulinarische Gedanken für das Wochenende machen, die entsprechenden Zutaten und sonstige Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen und das Ganze wieder nach Hause karren und verstauen. Als das endlich erledigt war, hatte ich einen Bärenhunger und die Couch übte eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf mich aus. Machen wir’s kurz: Ich bin natürlich nicht mehr losgezogen. Aber heute, in mein  ungeliebtes Fitnessstudio. Was habe ich gestaunt.

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Im Dunkeln ist gut…

Der Wahnsinn! Sieg über den inneren Schweinhund! Triumph über das Faulfieber! Ich war heute tatsächlich laufen, abends nach Feierabend - im Dunkeln! Ich kann es  kaum glauben. Einfach heimgekommen, raus aus den Büroklamotten, rein in die Laufsachen und los. Und das obwohl ich schon Hunger hatte, als ich von der Arbeit zu Hause ankam. Endlich konnte ich mein tolles Profitool, die Stirnlampe, in  Betrieb nehmen. War etwas schwierig, denn wenn die Atemwolken in den Lichtkegel aufsteigen, sieht es aus,  als liefe man direkt in eine Nebelwand… Wenn man sich dann noch ungeschickt die Nase putzt und der Atem hinter die Brillengläser gerät, ist man praktisch blind. Tolle Sache! So ganz wohl habe ich mich allerdings nicht gefühlt, immer angestrengt die vom Lichtkegel erhellte Schneise gescannt und bei jedem Geräusch nach hinten und zur Seite geschaut. Männer haben es da ja doch leichter, aber ich habe halt auch eine blühende Fantasie. Ich glaube, morgen gehe ich lieber ins verhasste Fitnessstudio und steige auf den Crosstrainer.

Schöner Erfolg: heute nur noch 10 Minuten zum Aufwärmen gewalkt und dann eine Dreiviertelstunde durchgejoggt. Drei Kilo leichter, drei Mal langsam eingelaufen und schon heißt es wieder: Geht doch!

(Einheit Nr. 4)

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Quäl Dich, Du Luder!

Ausgerechnet in der dunklen Völlereizeit vor Weihnachten war ich ja plötzlich wild entschlossen, meine inneren Schweinehunde auf’s Erbittertste zu bekämpfen und habe hier eine unerschütterliche Zuversicht an den Tag gelegt. Aber Blogs sind geduldig wie ägyptisches Papyrus und dem aufmerksamen Leser dürfte nicht entgangen sein, dass danach in Sachen Schneckentraining nichts mehr zu lesen war. Das könnte daran liegen, dass den markigen Worten nur wenige entschlossene Taten folgten. Deshalb kommt jetzt wieder ein Trick 17 mit Selbstüberlistung. Was tut man, wenn man sich für einen sportlichen Wettbewerb angemeldet und selbige Tat auf seinem Blog herausposaunt hat, den Allerwertesten aber nicht hochkriegt? Man eröffnet eine Trainingsrubrik und bloggt von seinen sportlichen Erlebnissen, um sich selbst in Zugzwang zu bringen. Vollständig lesen »

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