Archive for November, 2007

Palast der Winde von M. M. Kaye

Ich bin ja eine geduldige und dankbare Leserin. Wenn mich ein Buch nicht gleich fesselt oder nicht auf irgendeine Weise interessiert, gebe ich ihm durchaus eine zweite und auch noch eine dritte Chance. Manchmal halte ich die Zeit für noch nicht gekommen und versuche es ein anderes Mal wieder. Es gibt nur wenige Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe.
Palast der Winde gehört nicht dazu, ich habe es zu Ende gelesen, aber die letzten 300 Seiten waren wirklich eine Qual; ständig habe ich nach der Seitenzahl geschielt. Sie fragen, warum ich nicht einfach aufgehört habe? Nun, ich fand es lächerlich, nach über 800 Seiten aufzugeben und nicht das Ende der Geschichte zu erfahren, obwohl es mich eigentlich nicht besonders interessierte.
Auf dem Klappentext wird der Daily Telegraph zitiert, für den Palast der Winde „eines der epochalen Werke moderner Erzählkunst“ ist. Und eigentlich hat dieser Roman auch alle Zutaten, die eine Geschichte braucht, um den Leser in ihren Bann zu ziehen: einen mutigen, aufrechten Helden, eine schöne Prinzessin, exotische Schauplätze (Indien und Afghanistan), bewegte Zeiten (Ende des 19. Jahrhunderts, als Königin Victoria Kaiserin von Indien wurde) und einen korrekt wiedergegebenen historischen Hintergrund.

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Willkommen in der Schneckenwelt, liebe Leserin, lieber Leser!

Schnecken (Gastropoda) gehören zum Stamm der Weichtiere (Mollusca). Laut Wikipedia sind angeblich 43.000 Arten bekannt, damit seien 78 Prozent aller bekannten Weichtierarten Schnecken. Sie werden von einem Millimeter (putzig!) bis zu einem Meter (huah!) groß. Da manche von ihnen von Haus aus mit einem solchen ausgestattet sind, welches – anders als das Wesen selbst – lange, sehr lange auf dieser Welt überdauern kann, nämlich in Form von Fossilien, weiß man heute, dass es Schnecken mindestens schon seit dem Kambrium gibt, das heißt seit „ungefähr“ 542 Millionen Jahren. Da wollen wir mal großzügig mit der Genauigkeit sein.
Schnecken sind nicht die schnellsten Geschöpfe dieser Erde, sie gleiten langsam durchs Leben, immer mit der Ruhe, lahm, gemäääächlich. Doch dabei sehen sie vielleicht viel mehr als die anderen Wesen, die schneller unterwegs sind.
Wer aufmerksam durchs Leben geht, sieht, dass Schnecken außer ihren abgelegten Häusern auch andere Spuren hinterlassen. Die einen finden sie eklig, weil sie schleimig sind; andere sehen darin glitzerndes Silber im Morgentau.
Wie auch immer: Auf schneckensuppe.com gibt es Ansichten aus der Schneckenwelt. Viel Spaß damit!

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