Januar 4, 2010
· Filed under In eigener Sache
Neulich teilte mir eine Freundin über Facebook (ja, so läuft das heutzutage) mit, dass sie meine Gedanken aus der Schneckenwelt vermisse. Und mein Lieblings-Admin erwähnte beiläufig, dass er sein Blog einem Update unterzogen habe, die Schneckensuppe aber nicht. Die Arbeit, alles auf eine neue Datenbank zu migrieren, sei nicht ohne, aber in meinem Fall mangels schreiberischer Aktivitäten wohl Zeiverschwendung. Das saß - und stellt mich vor die Frage, was ich mit diesem Blog anstellen will. Eigentlich würde ich gerne weitermachen, aber mir fehlt ein Konzept. Und Inspiration. Und dann habe ich auch noch eine Schreibblockade. Ich habe es wirklich versucht, komme zurzeit aber überhaupt nicht weiter. Schon diese wenigen Sätze fallen mir schwer und jetzt ringe ich mit der Kurve, die ich für einen eleganten Schluss kriegen will… Vielleicht ist heute einfach kein guter Tag zum Bloggen, ich versuche es weiter, versprochen!
Mai 1, 2009
· Filed under Leipziger Allerlei
Eine ausgemachte Umweltsau bin ich nicht wirklich. Die Mülltrennung ist mir beispielsweise in Fleisch und Blut übergegangen, sogar so weit, dass ich die Kunstwachsbeschichtung von der Käserinde schneide, um sodann den Käserest im Bio- und den Kunstwachs im Recyclingmüll zu entsorgen. Ich achte darauf, dass die Äpfel, die ich kaufe, aus Deutschland kommen, weil ich nichts davon halte, dass Grundnahrungsmittel um die halbe Welt geflogen werden. Aber einen blauen Engel würde ich mir auch nicht verleihen. Dafür bin ich noch nicht ausreichend environmentally correct, finde ich. Aber warum ist es bei all dem Wissen, das wir haben, so verdammt schwer, sich richtig zu verhalten?
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April 20, 2009
· Filed under Laufschnecke
Das ist das stolze Ergebnis der gestern Abend erfolgten Messung mit drei nicht amtlich geprüften Messgeräten und ohne notarielle Aufsicht, aber zwei frisch justierte Tachos und ein GPS können nicht lügen! Mein Liebster und ich sind gestern mit den Rädern meine bisher längste Walkingrunde abgefahren (Einheit Nr. 21), und das Ergebnis versöhnt mich wirklich mit allen negativen Schwingungen der letzten Wochen. Und als ob das nicht schon genug wäre, war ich auch endlich wieder laufen und hatte einfach nur Spaß.
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April 19, 2009
· Filed under Leipziger Allerlei
Inspiriert vom Kopfschüttel-Blog folgende amüsante Begebenheit, die sich vor einigen Abenden zutrug. Bühnenbild: ein Paar, das an einem lauen Frühlingsabend auf dem Balkon sitzt und Rührei verspeist:
Sie: “Mensch, als ich die Eier verquirlt habe, habe ich noch ein richtig großes Stück Schale entdeckt. Hatte beim Aufschlagen gar nicht bemerkt, dass da etwas mit reingefallen ist.”
Er: “Und, hast Du’s drin gelassen?”
Sie: “Natürlich nicht, was für eine Frage. Habe ich den Kopf nur zum Haare schneiden?”
Kopfschüttel…
April 14, 2009
· Filed under Laufschnecke
Das Richtige zu tun, ist gar nicht so leicht, denn ob etwas richtig oder falsch ist, liegt ganz im Auge des Betrachters. Es gibt vermutlich so viele Varianten von richtig wie es Menschen gibt. Aber aus meiner Sicht - und nur um die geht es hier schließlich - habe ich gestern alles richtig gemacht. Seit ich den Entschluss gefasst habe, den 10,9-Kilometer-Kelch an mir vorüber gehen zu lassen, fühle ich mich unendlich erleichtert, geradezu befreit. Eine zentnerschwere Last ist von mir abgefallen und ich kann auch wieder an andere Dinge denken als nur an den in nicht mehr allzu weiter Ferne drohenden Lauf, der mir vermutlich die ganze davor liegende Urlaubswoche versaut hätte.
So ein Wettkampf soll doch einen Reiz darstellen, einen zu neuen Leistungen beflügeln und man sollte ihm freudig aufgeregt entgegen fiebern. Wenn einem hingegen nur der Gedanke daran schon den kalten Angstschweiß auf die Stirn treibt, auf’s Gemüt schlägt und schlaflose Nächte bereitet, könnte man dies eventuell als Zeichen dafür deuten, dass man nicht ganz die richtige Entscheidung gefällt haben könnte - gelinde ausgedrückt. Mit anderen Worten: Ich bin rundum zufrieden mit meiner gestern gefällten Entscheidung und freue mich wieder auf den nächsten Lauf - ganz entspannt und ohne Druck.
April 13, 2009
· Filed under Laufschnecke
Die gute Nachricht ist, dass ich jetzt definitiv weiß, dass mein Fahrradtacho nicht in Ordnung ist. Auf unserer gestrigen Radtour hat er 20 Kilometer und ein paar Zerquetschte gemessen, während wir laut Tacho 1 und GPS knapp 30 gefahren sind. Das heißt, die damals von mir vermessene Laufstrecke ist auf jeden Fall länger.
Die schlechte Nachricht ist, dass mir am Samstag etwas passiert ist, das das wenige Vertrauen in mein sportliches Können in seinen Grundfesten erschüttert hat. Die letzten Reste Hoffnung auf ein Gelingen beim Lauf am 3. Mai haben sich innerhalb einer Stunde in Rauch aufgelöst.
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